So, wir nähern uns Stück für Stück dem Vierteltausend bei Deutschlands ältester Stundenlaufserie. Für mich war es der erste nicht-virtuelle Wettkampf in diesem Jahr. Es ging wieder nach Lößnig, weil die Blaue Bahn – in Besitz/Verantwortung/Zuständigkeit/… immer noch nicht für die „Öffentlichkeit“ freigegeben wurde.

2x 30 Plätze wurden Vergeben. Ich selbst habe mir mit Blick auf ein halbes Grad weniger für die 18:30 Uhr Variante entschieden. Alles gut organisiert. Kein Publikum (leider), Startblöcke, Abstände usw… alles inzwischen Routine. Check-in via Corona-Warn-App war problemlos möglich. Zur Ankunft hatten die 17:30 Starter:innen noch 20 Minuten vor sich. Startnummer abgeholt, umgezogen, ein wenig warm gemacht – bei irgendwas um 26 Grad Celsius war selbst das schon fast zu viel.

18:30 war Schluss für die 17:30-Besetzung und kurze Zeit später durften wir das ran. Bin eigentlich defensiv ran, aber Rundenzeiten um 1:52-1:55 waren dann doch zu „schnell“. Die Sonne drückte und auch eine Schleierwolke zwischendurch brauchte keine wirkliche Abkühlung. Also wurden die Rundenzeiten langsamer, und langsamer, und langsamer. Selbst 12 km rückten plötzlich nur noch in den Rahmen der Theorie. Aber – wie das so ist: Echter Wettkampf und echte Mitleidende – das setzte bei mir noch mal ein paar Reserven frei und ich durfte mich über 12 Kilometer und irgendwas um 50-60 Meter freuen (plus Startblock-Zuschlag).

Eine Besondere „Motivation“ gab’s dann von Garmin. Dass der VO2-max nicht der Aussagekräftigste ist und auf 52 abrutschte – geschenkt. Dass die Wettkampf-Prognosezeiten bei mir nicht zwingend passen – ebenso. Aber „unproduktiv“ nach einem Wettkampf – und das blieb auch so, nachdem der Lauf als Wettkampf deklariert wurde – nein – das ist NICHT fein! 😀

Besonderer Dank an die LG eXa, die wie immer top-organisiert uns Läufer:innen das Leben leicht macht!