Die Leipziger Stundenlaufserie 2019 ging gesten zu Ende. Und was für ein furioses Finale – zumindest für mich 🙂 Ich hatte Glück, einen günstigen Dienstplan zu haben und auch gesundheitsmäßig immer voll auf dem Dampfer stehen zu dürfen, sodass ich zum letzten Termin des Jahres noch mal zwei persönliche Bestleistungen abliefern durfte: auf 10.000 Metern stehe ich nun bei 44:18 Min. und auf 1h bei 13.462 Meter (vom System Berechnet – passt aber mit der eigenen Beobachtung – ein Stahllineal hatte ich ja nicht dabei – mit besonderem Gruß an Wir-packen-doch-nicht-das-Stahlmaßband-aus-Marcus 😉)

Das Wetter war fantastisch – ein kurzer Regenguss eine Stunde vor Start konnte der Vorfreude keinen Abbruch tun. In der M40 sah es ganz gut für mich aus. Ich stand vor dem Rennen auf Platz 3 – mit zwei Kandidaten, die mich locker noch überholen würden und einem zweiten Platz, dessen Leistung so aussah, als würde da nix mehr anbrennen.

Angelaufen bin ich auf eine 1:45er Rundenzeit, denn ich wollte 34 Runden vollmachen, um in der Gesamtwertung wenigstens 40 Kilometer dastehen zu haben. Hat immerhin eine halbe Stunde geklappt, dann musste ich nachlassen. In den letzten 10 Minuten konnte ich wieder ein wenig zulegen, aber es hat dann doch nicht ganz gereicht und ich erreichte “nur” 13.462 Meter – für die Cracks ein Klacks – für mich aber Armstrongs berühmter “giant leap”.

Einen Teil des Erfolges darf sich sicher auch “Deine Laufschule Leipzig” zuschreiben, deren Techniklaufkurs ich seit Mitte September besuche. Die Umstellung auf den Mittelfußlauf ist zwar noch nicht ganz abgeschlossen, aber das Laufen gelingt schon deutlich runder. Liebe Grüße an Coach Max und meine Mitstreiter:innen für die Geduld und das konstruktive Feedback! Auch NEU für mich: Ich habe das Warmlaufen um eine Handvoll Elemente des Lauf-ABCs ergänzt. Ob es nun an der Technik und/oder der neuen Art der Erwärmung lag, dass ich vier Tage nach meinem (für meine Verhältnisse!) Husarenritt beim Rennsteig-Herbstlauf (Artikel folgt) noch mal so einen raushauen konnte, weiß ich natürlich nicht und wird wohl für immer im Dunkeln bleiben.

So, was bleibt nun zum Saisonende für mich stehen?

  • April: 13.195 Meter (M: Platz 29 | M40: Platz 6)
  • Mai: 12.440 Meter (M: Platz 24 | M40 Platz 8)
  • Juni: 12.825 Meter (M: Platz 13 | M40 Platz 6)
  • September: 13.329 Meter (M: Platz 10 | M40 Platz 4)
  • Oktober: 13.462 Meter (M: Platz 17 | M40 Platz 2)
  • Jahreswertung 3 aus 5 – 39.986 Meter M: Platz 10 | M40 Platz 2
  • Jahressonderwertung 5 aus 5 – 65.251 Meter: M Platz 3 | M40 Platz 2

Was bleibt? Natürlich die Vorfreude auf den April, wenn es wieder losgeht. Natürlich freue ich mich über die phantastischen Platzierungen, auch wenn ein komisches Gefühl bleibt, weil meine M40-Treppchen-Konkurrenten Hendrik, Pawel und Alvaro fehlten – seid an dieser Stelle herzlichst gegrüßt.

Gestartet bin ich in diesem Jahr unter “Laufcrew FAMA-AKTIV”, um Manuelas sympathische Physiotherapie mit in die Ergebnislisten zu hieven. Winke-Winke an dieser Stelle ins Musikerviertel!

Epilog: Wie der Vater, so der Sohn…

Auch mein Sohn durfte sich über eine Auszeichnung freuen. Drei mal war er dabei – und zwar beim Halbstundenlauf, dessen Ergebnisse aber in die ganz normale Stundenlaufjahreswertung eingeflossen sind. Aber es reichte für Platz 3 in der Kinderwertung männlich. 15.307 Meter standen für ihn in den drei mal dreißig Minuten zu Buche – für einen 9-jährigen, der praktisch ohne Lauftraining an den Start ging, sicher ein TOP-Ergebnis, bei welchem der Papa natürlich vor Stolz platzt.