Mittte Mai ist Rennsteiglauf! Auch 2020, allerdings coronabedingt „nur“ als virtueller Wetkampf unter dem Motto #RENNSTEIGLÄUFERatHOME. Auch wenn ich natürlich die vollen Kilometer in Angriff nehmen werde, so muss ich doch bei den Höhenmetern Abstriche machen – das Bergtraining bei den Schwiegereltern fehlt einfach.

Wo es aber keine Abstriche gibt: SCHLEIM MUSS SEIN! Und da mir die Organisatoren mir nicht mal mitteilen konnten/durften/wollten, ob Milch im Rezept ist (mehr wollte ich WIRKLICH(!!!) nicht wissen), musste ich also komplett selber ran und eine Testreihe in der Küche starten.

„Hallo Markus,

danke für die Anfrage. Ehrlich gesagt kennen wir die Rezepte nicht, diese sind von VP zu VP unterschiedlich.
[…]
Viele Grüße von dem schönsten Ziel der Welt – Schmiedefeld!“

Email des GutsMuths-Rennsteiglauf-Vereins an mich

Zufrieden bin ich mit folgendem Rezept geworden und ich erhebe keinerlei Vergleichbarkeit mit den legendären Kochkünsten rund ums geliebte R:

  • 30 g zarte Haferflocken, ich habe die blütenzarten von Kölln (keine Werbung, keine Vorteilsgewährung durch Markennennung) genommen
  • 500 ml Wasser
  • 65 g Blaubeeren
  • Prise Salz
  • 1 erbsgroßes Stück Vanillepaste
  • 1 gestr. Kinder-EL Zucker & Zimt

Alles in einen Topf und ca. 10 Minuten erhitzen bzw. quellen lassen, dabei immer wieder umrühren. Abschließend kurz anpürieren, sodass die Blaubeeren mit dem Schleim eine einheitliche Konsistenz ergeben. Ich selbst mag es minimal „kernig“. Wer es komplett stückchenfrei mag muss länger pürieren und/oder Schmlezflocken nehmen.

Guten Appetit! #demRENNSTEIGdieTREUE