Autor: markusmaier (Seite 2 von 3)

#coronachtsstreak

nach den guten Weihnachtsstreak-Erfahrungen im letzten Jahr im arschglatten Schweden, wollte ich auch in diesem Jahr einen Weihnachtsstreak absolvieren. Doch dieses Jahr ist, … ach, lassen wir das. Fakt ist: Ich mag den Begriff „Lockdown“ nicht, und erst recht nicht der kolportierte Begriff des angeblichen „harten Lockdown“ – wie soll dann erst die Situation in Spanien beschrieben werden, wo man zwischenzeitlich nicht mal zum Sport rausdurfte?

Regeln zum Mitmachen

  • laufe/walke/nordicwalke/spaziere sportlich mindestens 1 Meile pro Tag
  • Zeitraum: je nach Bundesland – vom 14./16.12.2020 bis [EDIT, EDIT, EDIT ;-)] 21.03.2021
  • Hashtag: #coronachtsstreak

Und weil mir der ganze Spaß am Vortag eingefallen ist, habe ich das kleine Sonntagsläufchen gleich mal zum Prolog erklärt.

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Abrechnung: 1. Halbjahr 2020

Das erste Halbjahr ist rum, und ich schaue mal kurz auf meine Laufstatistik:

  • 200km-Monats-Badge auf Strava: 6/6
  • 1.228,8 km in 118:14:45 h und verteilt auf 107 Läufe
  • davon 48x #turnschuhpendeln (504,2 km)
  • Wettkämpfe
  • Special Kudos an Marcus, der mich mit viel Geduld beim virtuellen Rennsteig-Marathon gezogen und eine tolle Strecke für den SM zusammengebastelt hat!

Beitragsbild: Black ice auf Pexels

Mein Beinahe Rennsteig-Supermarathon

Prolog I

Januar 2019. Der #RWJanuarStreak läuft. Hochmotiviert buchte ich meine Unterkunft in Eisenach für die Nacht vom 15. zum 16. Mai 2020. Am 18. Mai bin ich den Marathon über den Rennsteig gelaufen und sobald ich im Ziel wieder Luft hatte und ausgezeichnetes LTE vorfand, meldete ich für 2020.

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Schleim muss sein!

Mittte Mai ist Rennsteiglauf! Auch 2020, allerdings coronabedingt „nur“ als virtueller Wetkampf unter dem Motto #RENNSTEIGLÄUFERatHOME. Auch wenn ich natürlich die vollen Kilometer in Angriff nehmen werde, so muss ich doch bei den Höhenmetern Abstriche machen – das Bergtraining bei den Schwiegereltern fehlt einfach.

Wo es aber keine Abstriche gibt: SCHLEIM MUSS SEIN! Und da mir die Organisatoren mir nicht mal mitteilen konnten/durften/wollten, ob Milch im Rezept ist (mehr wollte ich WIRKLICH(!!!) nicht wissen), musste ich also komplett selber ran und eine Testreihe in der Küche starten.

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11. Wintermarathon in Leipzig

Ein Marathon. Im Januar. Ist klar! 10 Runden á 4,2 Kilometer. Geht’s noch bekloppter? Na klar: Man macht das einfach mal mit! Bereits zum 11. Mal lud die LG eXa ein, im Januar mal eine ordentliche Standortbestimmung unter Wettkampfbedingungen zu absolvieren. Der Wintermarathon ist ein 3er-Team-Lauf, wobei alle drei Personen gemeinsam laufen, also jede:r die vollen 42,2 km läuft. Entsprechend sieht auch das Regelement vor, sämtliche Zeitmattenüberquerungen gemeinsam zu absolvieren. Da so ein Teamlauf ein paar Chancen und Risiken birgt, will ich diese einfach abarbeiten und dabei so was ähnliches wie einen Wettkampfbericht zusammenbasteln. Fotografiert habe ich unterwegs nicht, deswegen wird das ganze jetzt SEHR textlastig. Wer Bilder will, gehe zur offiziellen Fotogalerie.

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Ambitionen 2020

Der Marcus von der LG eXa meint ja immer: Nur angesagt zählt! Also dann, hier schon mal meine Ziele für 2020

  • jeden Monat die 200 km-Medaille auf Strava abholen – sollte dann auf 2.500 Jahres-km hinauslaufen
  • Beim Stundenlauf in der regulären 3-aus-5-Wertung die 40 km knacken. (ja, ja, ja: 40.000 Meter natürlich!)
  • den Rennsteig-Ultra in Würde finishen
  • Der Wintermarathon am 18. Januar in Leipzig ist zwar „nur ein bezahlter Long-Run“ (nix für Ungut, liebe LG eXa!), aber da er flach ist, soll natürlich auch die 4 Stundenmarke fallen! Mein Team wird wahrscheinlich auf 3:50:00 anlaufen und dann schauen wir mal, was Form, Wetter und Ausredekapazitäten so her geben.

Ausblick 2021: Wenn es die Urlaubsplanung hergibt: Der Ultravasan 90!

Leipziger Stundenläufe 2019

Die Leipziger Stundenlaufserie 2019 ging gesten zu Ende. Und was für ein furioses Finale – zumindest für mich 🙂 Ich hatte Glück, einen günstigen Dienstplan zu haben und auch gesundheitsmäßig immer voll auf dem Dampfer stehen zu dürfen, sodass ich zum letzten Termin des Jahres noch mal zwei persönliche Bestleistungen abliefern durfte: auf 10.000 Metern stehe ich nun bei 44:18 Min. und auf 1h bei 13.462 Meter (vom System Berechnet – passt aber mit der eigenen Beobachtung – ein Stahllineal hatte ich ja nicht dabei – mit besonderem Gruß an Wir-packen-doch-nicht-das-Stahlmaßband-aus-Marcus 😉)

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Heute vor 10 Jahren: Laufen mit Haile

Leipzig und Addis Abeba verbindet seit 2004 eine Städtepartnerschaft. Grund genug, das Fünfjährige ein wenig zu feiern. Unter anderem kam Läuferlegende Haile Gebrselassie, um sich Leipzig anzuschauen – natürlich in Laufschuhen. Kurz vorher hatte er in Berlin übrigens die Weltrekordmarke über 30 km aufgestellt, sein Marathoweltrekord aus dem Vorjahr hatte noch Bestand.

Lange Rede kurzer Sinn: Der Laufladen schaffte es, eine Laufrunde zu organisieren – begleitet von Hunderten laufbegeisterten Leipzigern. Selfietime! Das bedeutete damals übrigens, dass man einfach jemandem den Fotoapparat in die Hand drückte und ums Fotografieren bat. Das Wort Selfiestick existierte damals noch gar nicht.

Jedenfalls haben die Mitläufer und ich etwas geschafft, was sonst nur wenige schafften: Ich konnte Haile überholen. 😁

Nach dem Lauf ging es zum Laufladen zur Autogrammstunde. Ich habe mir damals seine Biografie unterzeichnen lassen – ein wahrhaft großer Moment, diesen großartigen Spitzenathleten kurz zu treffen und ein paar Worte wechseln zu dürfen.

Ein besonderer Dank gebührt übrigens Uwe vom Leipziger Laufladen, der NACH der Autogrammstunde noch mein flott ausgedrucktes Foto angenommen und Haile zum Unterschreiben gegeben hatte.

Links zum Thema:

To Do: Weitere Fotos rauskramen und einbinden 😉

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